• Mi, 21. März 2012
    Herzogtum Lauenburg
    Vortrags- und Diskussionsabend
    "50 Jahre Panzerbataillon 164"
  • Di, 13. März 2012
    Lübeck
    Vortragsabend
    "Die neuen Verteidigungspolitischen Richtlinien (VPR 2012)"
  • Do, 23. Februar 2012
    Flensburg
    Vortragsabend
    "Russlands Außen- und Militärpolitik unter Putin"
  • Di, 01. Februar 2012
    Itzehoe - Steinburg
    Pressebericht zum Vortrag
    "Demokratie - repräsentativ oder nicht?" am 24.01.2012
  • So, 29. Januar 2012
    Lübeck
    Vorschau
    Informationsveranstaltungen
    2012
  • So, 08. Januar 2011
    Herzogtum Lauenburg
    Sektionseigener Bericht
    "Rückblick 2011"

Nachschau - Veranstaltung am 29.11.2011

 

Vortragsabend

zum Thema

Die Verantwortung

der Medien

Referent:

Alf Clasen

Sicherheits- und verteidigungspolitischer Redakteur

beim Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag (sh:z)

am Dienstag, 29. November 2011, 19.30 Uhr

im Hotel Klosterbrunnen

Klosterbrunnen 2, 25524 Itzehoe

*****

Eigenbericht zur Veranstaltung

 

Alf Clasen, Redakteur für sicherheitspolitische und militärische Fragen, führte die ca. 40 Gäste in die Problematik journalistischen Handelns ein. Dabei ging es zum einen um die Macht, die unsere Medien entwickeln können durch ihre Berichterstattung, zum anderen aber auch um die Verantwortung, die jeder Journalist zu tragen hat. Anhand gewisser Beispiele zeigte er aber auch auf, wie selbst zurückhaltende Redaktionen getrieben werden, von Nachrichtenagenturen Meldungen zu übernehmen, die sie selbst zweifelhaft finden mögen. Sie werden  jedoch von anderen, insbesondere der Boulevardpresse, gezwungen, dann zwar mit deutlicher Skepsis und distanzierenden Worten auch fragwürdige Meldungen zu veröffentlichen. Sonst würde der Leser mit Recht die Frage stellen, ob diese Nachrichten unterdrückt werden würden.

Herr Clasen kam auch auf die Nachteile der Printmedien gegenüber den elektronischen Medien zu sprechen, die eben jederzeit auf Aktualitäten eingehen können, während Zeitungen an ihren Erscheinungstermin gebunden sind. In der angeregten Aussprache kam hier vor allem zur Sprache, dass hier ein Ungleichgewicht zwischen den Zeitungsverlagen und den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten besteht, da letztere mit den erhobenen Zwangsabgaben (Radio- und Fernsehgebühren, denen sich im Prinzip niemand entziehen kann) sich in alle Bereich elektronischer Medien wie etwa auch das Internet konkurrenzlos verbreiten können. Hier besteht ein klarer Wettbewerbsnachteil, der von der Politik wohl aus sehr eigennützigen Gründen nicht regulierend aufgegriffen wird.

Das Echo der Teilnehmer auf Referent und Thema war ausnahmslos positiv.

 

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